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Ein-Chip-Lösung bis SIL3 - Sicherheitskonzept


Technische Realisierungen fehlersicherer Geräte bis SIL 3 nach IEC 61508 besitzen derzeit üblicherweise eine zweikanalige Struktur. Bei elektronischen fehlersicheren Geräte sind so z.B. zwei Mikrocontroller enthalten, die ihre Funktionen gegenseitig überwachen (z.B. über Kreuzvergleich).

Das Ziel der Entwicklung des CANopen Safety Chips bestand darin, nur einen Mikrocontroller einzusetzen und damit den Aufbau der Geräte zu vereinfachen und letztlich die Kosten zu reduzieren. Eine partielle Zweikanaligkeit wird im Mikrocontroller realisiert. Dieser Lösungsansatz erfordert einen erhöhten Aufwand bei den Diagnosefunktionen für den Mikrocontroller (z.B. RAM, FLASH, Stack, Register, Adressierung, Op- Code) und die Peripherie (z.B. Timer, Oszillator) sowie an die logische und zeitliche Programmlaufüberwachung.

Der CANopen Safety Chip basiert auf einem Mikrocontroller mit einer safety relevanten permanenten Firmware, die den CANopen Safety Stack und die Diagnosefunktionen enthält. In den CANopen Safety Chip kann eine applikationsspezifische Software nachgeladen werden. Dazu verfügt der Chip über eine Funktions- und Datenschnittstelle. Die Applikation kann über die Schnittstelle auf die CANopen- Funktionalität, die sicherheitsrelevanten Daten und das Objektverzeichnis zuzugreifen. Die Erweiterung des Objektverzeichnisses um eigene Einträge ist möglich.




Letzte Bearbeitung dieser Seite: 14. Juni, 2010
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