Der CANopen ChipF40 ist ein komplett betriebsbereites,
sehr kostengünstiges Aufsteckmodul mit bereits vorprogrammierter CANopen -
Firmware. Im DIP-40 Format stellt der CANopen ChipF40 alle erforderlichen Bus-
und Peripherie-Funktionen für die Entwicklung eigener CANopen - Geräte zur
Verfügung. Der integrierte Standard DIP-40 Steckverbinder bildet die
Schnittstelle zur Zielhardware. Die 7 bereits vordefinierten I/O-Konfigurationen
machen den CANopen Chip zu einer vielseitig einsetzbaren
Kommunikationsschnittstelle.
Für die Inbetriebnahme ist keine
Programmierung erforderlich, Einstellungen wie CAN-Identifier, Baudrate, und I/O
Konfiguration lassen sich durch DIP-Schalter und im Object Dictionary festlegen.
In der CANopen Chip Firmware ist das CiA-Kommunikationsprofil DS301(V4.01) und
das CiA-Geräteprofil DS401 bereits implementiert. Für den Prozessdatenaustausch
stehen 4 Receive- und 4 Transmit-PDOs mit dynamischem PDO-Mapping zur Verfügung.
Der CANopen Chip unterstützt alle im CANopen spezifizierten Übertragungsarten,
Guardings und Baudraten bis zu 1 Mbit/s.
Nahezu alle Einstellungen im
CANopen-Objektverzeichnis des CANopen Chips können geändert und abgespeichert
werden.
CANopen Chip Features
- CANopen Kommunikationsprofil entsprechend CiA Standard DS301
V4.02
- CANopen-Geräteprofil entsprechend dem CiA Standard DSP401
- Status-Anzeigen entsprechend dem CiA Standard DR-303-3 V1.0
- Layer Setting Service (LSS) entsprechend dem CiA Standard
DSP305
- 4 TPDO und 4 RPDO
- Variables PDO-Linking und –Mapping
- 2 SDO-Server
- Lifeguarding, Nodeguarding, Heartbeat
- 5 Heartbeat Consumers
- Emergency Producer
- minimale Boot-up Fähigkeit
- Herstellererweiterung für die Verwendung als NMTboot
Master
CANopen Chip Geräte-Spezifikation
- Betriebsspannung: 5V ±10%
- Stromaufnahme: typisch 65mA, max. 140mA abhängig
von der Beschaltung der I/Os und CAN
- Nichtflüchtiges Speichern von Konfigurationsdaten
- On-board CAN-Bustreiber für die Unterstützung von bis zu 100
CAN Knoten an einem Bus
- DIP-Schalter für die einfache Konfiguration der Node-ID,
Baudrate und IO-Konfiguration
- CAN-Bus Signale (RxDC, TxDC) separat über Stiftleiste
herausgeführt zur einfachen Implementierung einer galvanisch getrennten CAN-Bus
Verbindung
- 7 verschiedene IO Konfigurationen verfügbar, einstellbar über
DIP-Schalter und Object Dictionary
| |
DI |
DO |
AI |
PWM |
| 0 |
14 |
8 |
2 |
4 |
| 1 |
8 |
8 |
8 |
4 |
| 2 |
8 |
16 |
- |
4 |
| 3 |
16 |
8 |
- |
4 |
| 4 |
16 |
- |
8 |
4 |
| 5 |
24 |
- |
- |
4 |
| 6 |
16 |
4 |
4 |
4 |
- Digitale Ein- und Ausgänge TTL-Pegel
- Analoge Eingänge, 0...5V, 10-Bit Auflösung
- PVM Ausgänge, TTL level
- CAN-bus Baudrate: 10kBit/s bis 1Mbit/s
- Betriebstemperatur: -40°C to +85°C
- Abmessung (LxBxH): 58,7mm x 24,0 mm x 11,8 ±0.3 mm
- Gewicht: ca. 10,5g
- Steckverbinder: 40poliger Dual-Inline-IC-Sockel, Rastermaß
2,54 x 15,24
CANopen Chip Rapid Development Das verfügbare Development
Kit ermöglicht eine schnelle und problemlose Inbetriebnahme des CANopen ChipF40.
Neben dem eigentlichen CANopen ChipF40 enthält das Kit ein entsprechendes
Developmentboard, ein USB-CAN-Interface und alle notwendigen
Software-Komponenten für den schnellen Einstieg bzw. Verifikation des CANopen
ChipF40. Auf Wunsch fertigen wir natürlich auch kundenspezifische Varianten,
sowie die Möglichkeit der spezifischen Anpassung der CANopen Chip Firmware als
auch Hardware, entsprechend der speziellen Anforderungen und Bedürfnisse unserer
Kunden.
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